Jahresrückblick 2021

Mein Jahresrückblick – Die gemeinsame Reise mit der Angst an der Hand und mit Mut zurück in mein Kreativität

Herzlich Willkommen in meinem Rückblick des Jahres 2021! Dieses Jahr war für mich ein sehr emotionales Jahr und geprägt von ständigen Veränderunge, Loslassen und mich immer wieder neu auszurichten. Endlich hatte ich meinen empirischen Teil für meine Masterarbeit fertig, wurde mein Pferd schwer verletzt. Auf der Suche nach meiner verlorengegangenen Kreativität fuhr diese Zeit von Corona emotionale Achterbahnen mit mir. Mein Körper konnte nicht mehr anders und schrie um Hilfe mit mehrmaligen Panikattacken und Spitalsaufenthalten. Mein Jahr endete sehr traurig mit dem Verlust eines lieben Menschen. Ich habe heuer einmal mehr lernen dürfen, anzunehmen und loszulassen. Der Mut, das Vertrauen, dass alles seinen Sinn hat und die Kreativität haben mich zu guter Letzt wieder gefunden.

„Meine Sonne geht unter um wieder aufzugehen“ (Elisabeth Browning)

2021 war ein Jahr der Innenschau, nochmals tiefer als ich es mir je denken konnte. Auf dem Weg des Fühlens und Erkennens nahm ich Schritt für Schritt meine Angst an die Hand. Ich beschloss letztendlich, nicht gegen meine Angst anzukämpfen, sondern gemeinsam mit ihr gemeinsam meine weitere Reise zu gehen und sie als wohlwollende Begleiterin in meinem Leben anzuerkennen. Das führte mich wieder in ein tiefes Vertrauen in mich und mein Leben. Ich lernte einmal mehr, in mein Gleichgewicht zwischen Anspannung und Entspannung zu finden. Diese Aufgabe ist eine Herausforderung, begleitet mich dieses Thema doch schon ein Leben lang. Auf diesem Wege begriff ich dabei Stück für Stück mehr, warum Menschen, Tiere und Situationen in mein Leben und aus meinem Leben getreten sind. Daraus bewusst Schlüsse zu ziehen, gelang mir erst zu einem späteren Zeitpunkt, erst als dieser reif war. Denn nicht immer begriff ich sofort, was mir Ereignisse mitteilen wollten.

Hund und Sue
Mein Seelenhund Yuki bringt mich auch in den schwierigsten Momenten zum Lachen

Mein Seelenpferd Blue Scorpion, wies mir auch heuer wieder den Weg und zeigte mir, in welche Richtung wir gehen sollen. Durch ihre eigene Verletzung fanden wir den Weg zu einer Schamanin, bei der ich ungewollt tiefe Lernprozesse durchgestanden habe. Durch meine inneren Bilder denen ich mit Stift und Pinsel im Spätsommer wieder Ausdruck verleihen konnte, dem täglichen Schreiben der Morgenseiten nach Julia Cameron und dem Art Journaling (das kreative Führen eines Maltagebuchs), fand ich wieder den Boden unter meinen Füßen.

Mein Highlight war, dass ich Ende des Jahres das Blog-Schreiben entdeckte und soviel Faszination und Freude dabei fand, so dass ich mich gleich im „Jahresrückblog21“ von Judith Peters bei Sympatexter drübergetraut habe meinen ersten eigenen Blogartikel zu schreiben. Durch das Reflektieren meiner Erlebnisse in diesem Jahr und das Sortieren meiner Gedanken, fand ich jede Menge Klarheit und trug nochmals einige Schichten tiefer zu meiner Persönlichkeitsentwicklung bei.

Mut, Klarheit und Kreativität dürfen sich auch im neuen Jahr fortsetzen. Mit den Erfahrungen aus meiner eigenen tiefgründigen Reise und meinen vielfältigen kreativen Schätzen und Talenten, möchte ich 2022 ein Beitrag für viele Menschen sein.

Der Lockdown und die Pläne des Universums

Das Jahr 2021 war für mich ein sehr emotionales Jahr, sowie ich es bislang noch nie kennengelernt hatte. Ich stand doch schon an einem Punkt im Leben, wo ich durch mein Studium zur Kunsttherapeutin und meinen vielen Reflextionen und Selbsterfahrungen dachte, dass ich mit all den Heruasforderungen im Leben gut umgehen kann und weiß, wie ich mir helfen konnte. Allerdings musste ich nochmals tiefer eintauchen in meine Innenwelt. Es meldeteten sich noch Themen, die angeschaut werden wollten und diese herausfordernde Zeit war eine Chance, meinen Themen tief in die Augen zu sehen.

Die immer wiederkehrenden Lockdowns, nicht zu wissen, wie sich alles weiterentwickeln wird, Gefühle, welche zwischen Wut und Angst schwankten, begleiteten mich täglich. Die wenigste Angst hatte ich vor dem Virus. Meine Angst war die Entwicklung der Gesellschaft und ich wurde durch die Trigger laufend an die Zeit meines fünfjährigen Scheidungs-Rosenkrieges erinnert. Plötzlich waren Gespräche nicht mehr möglich und das Vertrauen in so manche Menschen nahm ab. Mit wem konnte ich noch reden ohne für meine eigenen Wahrnehmungen be- und verurteilt zu werden. Die Welt fühlte sich für mich auf einmal sehr seltsam an. Hatte ich mich doch schon so weit entwickelt, zu dem zustehen, was ich fühle und denke, habe gelernt meiner Intuition zu vertrauen und mich von ihr führen zu lassen und auch ein klares Nein sagen gelernt zu dem, was sich für mich einfach nicht stimmig anfühlt. Plötzlich war die Welt seltsam geworden und ich musste viele Anweisungen die der Gesellschaft auferlegt wurden, folge leisten. Ein innerer Kampf hat begonnen, einerseits zu mir stehen zu können, andererseits verlor ich immer mehr Kraft und in mir entstand eine Ambivalenz. Was ein Leben lang selbstverständlich war, wurde durch die neuen Gesetze verboten.

Art Journal - Zeichnen und Gestalten im Buch
Mein Wunsch, dass alles wieder gut wird! …und ist es noch nicht gut, dann ist es noch nicht das Ende…!

Bereits in den letzten Monaten des Jahres 2020 spürte ich, dass die äußere Welt weiterhin im Dornröschenschlaf liegen wird. Anfang des Jahres war ich noch voll Tatendrang, mein Kopf voller kreativer Ideen und Gedanken, die in die Welt hinaus wollten. Ich versuchte immer wieder meine Mitte zu finden und mich nicht von dem Chaos im Außen beeinflussen zu lassen.

Als sprudelnder Wassermann liebe ich es, meine Spontanität zu leben. Jahresziele und Pläne gab es bei mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht, ich ließ mich meist auf die Gegenwart ein und nahm spontane Chancen und Gelegenheiten war. Natürlich habe ich meine weiteren Ziele die ich verfolge aufgrund meiner chronischen Erkrankung eines Morbus Menieres, der in den letzten Jahren verstärkt durch Stresssiuationen immer wieder Schwindel und Schwindelattacken auslöste, mir abgewöhnt zu planen. kam es anders, als ich dachte. Das hat mir oft viel Energie und Enttäuschungen über mich selbst gekostet. Das was ich wollte war, meinen Weg in meiner Kraft und meinem Tempo zu gehen, kreativ zu sein und an meiner Idee der Selbständigkeit dran zu bleiben. Dieses Jahr, so schien mir, musste ich nochmals tiefe Lernprozesse des Annehmens und Loslassens durchstehen. Ich musste lernen einmal meiner Intuition zu vertrauen . Den mein Gefühl ist für mich mein bester Kompass geworden.

Neuausrichtung für 2021 – Wohin soll mein Weg führen?

Der Beginn meiner längst fälligen Masterarbeit und mein kreativer Login

Bis vor der Pandemie hatte ich mir mit meinem Pferd und meiner Ausbildung als Voltigierübungsleiterin einen kleinen Kundenstock mit Kindern im reitpädagogischen Bereich aufgebaut, wo ich viele therapeutische Ansätze aus meinem Studium zur Kunsttherapeutin einfließen lassen konnte. Leider brach durch den ungewollten Umzug mit meinem Pferd schon kurz vor Pandemiebeginn mein gesamter Kundenstock zusammen, da der neue Stall viel weiter entfernt war. Was mir hier im neuen Reitstall jedoch in den Schoß fiel war, dass das Enkelkind der Stallbesitzerin gerne eine reitpädagogische und kunsttherapeutische Betreuung annehmen wollte. Ich hatte somit einen Probanden für meinen empirischen Teil meiner seit 2019 längst fälligen Masterthesis gefunden und letztendlich diesen Teil meiner Arbeit in der Tasche und kam meinem Abschluss zur Kunsttherapeutin 2021 ein Stückchen näher.

Mit diesen Stunden konnte ich meine Beobachtungen zwischen der Arbeit mit dem Pferd, dem Jungen und der anschließenden kunsttherapeutischen Verarbeitung des Erlebten für meine Arbeit dokumentieren. Das hat anfangs sehr viel Spaß gemacht. Im Laufe der Monate wurde es immer anstrengender mit dem 10 jährigen Jungen. Der Anfängliche Erfolg den wir gemeinsam erarbeitet hatten, wandelte sich wieder. Er war von Stunde zu Stunde immer mehr im Widerstand und es kostete mir jedes Mal ungeheurlich viel Kraft. Geprägt durch die Pandemie ging mir und auch meinem Umfeld langsam die Energie aus. Ich begann Emotionen und Ängste rund um von anderen Menschen und Situationen intensiv wahrzunehmen und konnte es jedoch nicht zuordnen, wessen Gefühle es sind. Die Abgrenzung und ob es meine Gefühle waren oder die der anderen, waren vermischt. Ich fühlte mich plötzlich immer müder und schwerer, was allerdings sehr schleichend kam und mir gar nicht bewußt war. Was ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht wusste war, dass ich hochsensibel veranlagt war. Ich begann mich mit diesem Thema zu beschäftigen und lernte die wundervolle Psychologin Sylvia Harke dabei kennen, wo ich erste Zusammenhänge lernte wahrzunehmen, einzuordnen und begann zu verstehen. In all ihren Erklärungen über hochsensible Menschen fand ich mich wieder und das Testergebnis sprach für sich. Allerdings machte ich diese Erkenntnis erst zu einem späteren Zeitpunkt im Sommer.

Ich wollte dem Lockdown entfliehen und versuchte mir meine eigene Welt so kreativ und spannend wie möglich zu gestalten! Um mich zu entspannen begann ich Online an kreativen Fortbildungen und Malkursen teilzunehmen. Ich lernte von internationalen Künstlerinnen und ersten Gedanken kamen auf, selbst Online-Kurse anzubieten : „Wenn es offline nicht möglich ist Malkurse zu praktizieren, wie kann ich es mir dann ermöglichen und wo kann ich Technik für Onlinekurse lernen? Fragen über Fragen die mich überhäuften und ich mir zu stellen begann und meine Begeisterung für den kreativen Login begann zu brennen! Musste ich mich doch nun neu orientieren angesichts der derzeitigen Weltlage. Ich wusste zwar, dass ich flexibel bin, aber das Chaos und meine tiefen Prozesse und Lernaufgaben, welches auf mich in diesem Jahr noch zukamen, war gefühlt meine größte Herausforderung meines Lebens! Das Äußere spiegelte mein Inneres und offensichtlich brauchte es ein ordentliches Chaos in mir, bevor das Neue entstehen kann.

Fürchte nicht das Chaos, denn im Chaos wird das Neue geboren“

Gustav Carl Jung

Emotional gesehen haben mich meine Gedanken der Begeisterung neben den vielen Neuerungen und ständigen Änderungen in dieser Zeit der Lockdowns-and-Unlocks im wahrsten Sinne des Wortes überfordert und ausgebrannt, da mir soviel Informationen und Neues plötzlich zuviel wurden! …allerdings so wie C.G. Jung schon sagte, wird aus einem Chaos immer etwas Neues geboren.

Bemalte Hände
Den Gefühlen freien Lauf lassen – haptische Übungen im kunsttherapeutischen Setting
Wahrnehmen und Spüren lernen…Getragen werden und vertrauen dürfen
Stoffpferd selbst genäht
Es wurde ein Seelenpferd gestaltet, dem alle Sorgen erzählt werden konnten

Mein kreatives Ideenreich im Inneren und die Realität im Äußeren – und es kommt es doch wieder anders als ich plante

Es war Frühjahr geworden. Ich steckte gerade in einer sehr tiefen Selbstreflexion und in einer Phase, wo ich begonnen habe, das Leben in Frage zu stellen. Durch das Geschehen im Außen wurde alles nochmals intensiv vertieft in mir und Reste von noch feststeckenden Mustern kamen hoch. Meine Innenwelt war noch nicht ganz aufgeräumt und ich noch nicht da, wo ich gerne sein wollte.

Wie war das doch nochmal mit der Selbsthilfe? Im Studium zur Kunsttherapeutin lernte ich doch etwas über Ressourcen…Aus meinen eigenen Ressourcen zu schöpfen war plötzlich schwierig geworden. Ich hatte ein sogenanntes Brett vor dem Kopf! Immer wieder tröstete ich mich mit den Worten: „Wir haben eine Ausnahmesituation, sei nicht so streng mit dir selbst und atme tief ein und tief aus.“

Visionboard Collage
Mein Visionboard für 2021 – Der Versuch den Weg zu finden

Mittendrin in meiner Heldinnenkrise

Text im Aufbau

Mein Seelenpferd zeigt mir den Weg

Mein Seelenpferd Blue Scorpion, wies mir auch heuer wieder den Weg und zeigte mir, in welche Richtung wir gehen sollen. Durch ihre eigene Verletzung fanden wir den Weg zu einer Schamanin, bei der ich ungewollt tiefe Lernprozesse durchgestanden habe.

Weiterer Text folgt….

Aquarell Frau mit Seelenpferd
Aquarell – „Der Mondgöttin erdende Seelennahrung“
steht hier symbolisch für mich und mein Pferd Blue Scorpion

Wenn der Verstand am Steuer sitzt und die Kreativität lahm legt

Text im Aufbau

Auf dem Pfad der Anspannung und Entspannung

Text ist in Arbeit

Jeder Gedanke ist eine Kraft – und warum Mindset Coaching zur Pflichtleküre im Leben werden sollte

Text ist in Arbeit

Imperfect ist das neue Perfekt – einfach tun

Text ist in Arbeit

Meine Bilder wollen leben – ich auch! – Kreativität und Malen als Therapie für meine Seele

Text ist in Arbeit

Wie der Stallumzug mit Blue Scorpion unsere Energie verändert und plötzlich Projektideen zu reifen beginnen

Text ist in Arbeit

Kreativflow to go

Text ist in Arbeit

Geballte Gefühle zum Jahresende und mit Mut und Zuversicht in das Jahr 2022

Text ist in Arbeit

Was sonst noch so los war 2021

Text in Arbeit

Aussicht auf 2022